Städtetrip – Berlin – Tag 3 – Geschichte von damals bis heute

Lesedauer 9 Minuten

An diesem Tag machten wir uns früh Morgens auf zum Alexander Platz. Wir hatten in den letzen Tagen noch ein paar Sachen entdeckt und geplant welche wir uns heute nicht entgehen lassen wollten. Also startet unsere heutige Tour in der Nähe des Fernsehturms. Das Illuseum wollten wir uns nicht entgehen lassen und so startet unser Tag mit eine Reihe an Optischen Täuschungen.

Optische Täuschungen und andere Illusionen

Eingang zur Welt der Optischen Täuschungen – Das Illuseum in Berlin

Das Illuseum bietet einiges an optischen Täuschungen . Wir waren sehr erstaunt darüber welche Effekte man erziehlen kann. Und hier kann man es haut nah erleben .

Wie man sieht hatten wir auch dort unserem Spaß. Es war einfach faszinierend welche Effekte man dort sehen konnte. Besonders hat es uns im Tunnel geflasht. Danach drehte sich erst mal alles. Und auch die Uhr hat sich in der Zeit leider weiter gedreht und wir mussten uns sputen. Denn wir wollten noch die Unterwelt von Berlin kennen lernen. Also machten wir uns auf den Weg. Nach unserem Besuch des Illuseum ging es quasi um die Ecke zum Berliner Dungeon. Wir trauten uns kaum zur Tür rein doch wir nahmen allen Mut zusammen und stellten uns dem Abenteuer. Doch was ist der Berliner Dungeon ?

Berliner Dungeon – Eine Reise durch 800 Jahre Berlin

Das Berlin Dungeon nimmt dich mit auf eine 70-minütige Zeitreise durch 800 Jahre dunkle Berliner Geschichte. Professionelle Schauspieler*innen erwecken die unheimlich “amüsanten” Gestalten der gefährlichen Vergangenheit Berlins in 360° Kulissen wieder zum Leben. Enthülle die Legende der weißen Frau, irre durch das Labyrinth der Hohenzollern und begegne Berlins berüchtigtem Serienmörder Carl Großmann. Stell dich auch Berlins einzigem Indoor-Freifallturm Exitus und stürze 12 Meter in absoluter Dunkelheit in die Tiefe. Bist du mutig genug?

Und damit das Abenteuer für euch genau so spannend bleibt wie es für uns war, wollen wir euch auch keine Bilder zeigen. Wir können euch aber bei unserem eigenen Blut versprechen das es sich auf alle fälle lohnt. Fotografieren war leider nicht erlaubt, aber das würde die ganze Magie zerstören.

Wir haben es auch überlebt. Traut ihr euch ?

Körperwelten – Den Menschlichen Körper entdecken !

Nach dieser Blutrünstigen Reise durch die Geschichte hatten wir noch nicht genug. Und jetzt kommen wir zu einem Museum das es wirklich in sich hat. wer nicht so starke Nerven hat oder gar Probleme hat mit Blut, Organen oder toten Menschen der sollte den Abschnitt ab hier am besten überspringen. Wir haben die Bildergallerie extra dafür angepasst.

Eine Reise unter die Haut erwartete uns in der Ausstellung “Körperwelten” direkt am Alexanderplatz. Hier werden Exponate rund ums das Thema der Menschliche Körper gezeigt. Und Achtung es geht etwas unter die Haut . Die Ausstellung zeigt sehr anschaulich wie komplex unser Körper ist und was alles in einem Steckt.

Mich persönlich hat die Ausstellung total überrascht. Aber es gab auch einen Moment der Stille. Als wir in den Bereich der Plastinierten Babys gekommen sind wurde mir anders. Ich stand wie versteinert da und überlegte weiter ob ich mir das antun möchte. Ich entschied mich dagegen. Es war mir dann doch etwas zu heftig. Ich hätte nie gedacht das mich sowas so extrem fertig macht.

Gut das dieser Teil der Ausstellung etwas Abgegrenzt vom Rest der Ausstellung stand. Das war dann wieder zu verkraften. Ich weiß das diese Ausstellung und Thematik doch sehr kompliziert ist und es sollte jeder selbst entscheiden was er davon hält. Wir haben die Ausstellung mit gemischten Gefühlen betreten und auch wieder verlassen. Aber es war es wert. Wir haben sehr viel über den Menschlichen Körper erfahren und auch gelernt.

Die Museumsinsel , Alte Ägypter und die Mumien

Nach diesen Eindrücken wollten wir uns aber noch etwas die Zeit vertreiben. Uns erwartete noch eine Führung im Reichstagsgebäude. Aber bis es so weit war hatten wir noch ein paar Stunden Zeit. Und so machten wir uns auf den Weg zur Museums Insel. Also wieder Fix in die U-Bahn. Wenige Minuten später standen wir in der U-Bahn Station der Museum Insel. Diese alleine ist schon ein besuch wert.

Die Blaue Decke der U-Bahn Station “Museumsinsel” ist mit vielen kleinen Lichtern ausgestattet. Wie eine Art Sternenhimmel. Und von dort ging es rein in die Museumswelt. Neben dem Pergamon Museum welches an diesem Tag sehr überlaufen war, wollten wir uns das “Neue Museum” ansehen. Hier gibt es einiges zu entdecken. Vom Mumien und Sarkophagen über Werkzeuge aus vergangenen Zeiten. Aber auch Mauerwerke der alten Ägypter warten darauf von euch entschlüsselt zu werden. Aber auch die Büste der Königin Nofretete ist dort Ausgestellt.

Und nach dem wir nun aus den Welten des alten und neuen Ägypten wieder heimgekehrt sind machten wir uns auf zum Reichstag. Hier mussten wir uns gute 2 Wochen vor der Anreise anmelden für eine Führung und Besuch der Reichstagskuppel. Die Kuppel konnten wir bei unserem Besuch wegen Reinigungsarbeiten leider nicht besuchen. Aber dafür haben wir eine Spannende Führung durch den Reichstag sowie die Nachbargebäude gekommen.

Das Reichstagsgebäude , Die Führung und Wir !

Auch ein Besuch der Brücke die normal nur die Abgeordneten betreten dürfen konnten wir betreten. Von dort aus hatte man einen genialen Ausblick. Von dort aus führte uns unser Weg durch die Gänge und einen Tunnel Stück für Stück in Richtung Dachterrasse und der Kuppel. Auch einen Besuch im Plenarsaal sowie in den Räumlichkeiten der einzelnen Parteien konnten wir auf unserer Führung erleben. Aber das witzigste Highlight war als wir bei “Mutti Merkel” geklopft haben. Uns Besuchern ist erst mal das Herz in die Hose gerutscht. Aber sie war wie zu erwarten nicht da. Das wäre ja zu einfach gewesen.

Auf der Dachterrasse angekommen hatten wir einen super Ausblick über das Abendliche Berlin. Hier konnten wir auch die Leere Kuppel bei Nacht bestaunen. Diese ist sonst immer von Besuchern überfüllt. In unserem Fall hat es sich dennoch gelohnt. Und so überflutet ging es dann gegen 21:00 Uhr raus aus dem Bundestag. Aber da war ja noch was.

Bei unserem Besuch im Reichstag war uns etwas kleinen Entgangen. Aber die Sicherheitsleute holten uns schnell wieder ins Hier und Jetzt zurück. Bei der Taschenkontrolle machte es dann auch bei mir Klick! – Ich hatte eine Schere in meinem Rucksack. “Pflaster und So” . Diese wurde erst einmal Erkennungsdienstlich behandelt und sicher verwahrt. Ich bekam eine Nummer und konnte sie nach unserer Führung wieder beim Sicherheitsdienst abholen. Ach war mir das so peinlich.

Nach dem wir unsere , nach dieser Aktion , auf den Namen getaufte “Bundestagsschere” wieder unser eigenen nennen konnten, ging es entlang des Reichtags zum Ufer der Spree. Dort konnten wir noch die Abendliche Vorführung bestaunen. Alles war in buntes Licht gehüllt. Es lief Musik.

Nach der Vorstellung machte sich aber Hunger breit und wir wollten noch was trinken. Auf dem Weg zum Hotel legten wir daher noch einen Stop am Sony Center ein. Dieses war Abends immer beleuchtet und man konnte hier in einer der Zahlreichen Kneipen und Bistros noch etwas kleines Essen.

Und mit diesen Eindrücken verabschieden wir uns heute bei euch. Die nächsten Tage haben auch noch einiges im Petto. Ihr dürft gespannt sein.

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