Städtetrip – Berlin – Tag 2 – In geheimer Mission , Spionage und Figuren aus Wachs

Lesedauer 11 Minuten

6:00 Uhr morgens Ganz Berlin schläft noch – Ganz Berlin , nein wir leider nicht mehr irgendwie sind wir totz der vielen Stunden Bahnfahrt und des vielen Spazierens durch Berlin schon wieder so früh auf den Beinen. Erst mal Duschen und wach werden. Die Nacht in der Capsule war recht angenehm. Wir haben eigentlich gut geschlafen und hätten sicherlich noch länger schlafen können. Doch irgendwie treibt uns die Neugier aus den Ferdern.

Das Tempelhofer Feld – Ein Militärflughafen im Wandel der Zeit

Nach dem Duschen ging es erst mal aus dem Hostle und rein in die U-Bahn. Wir fuhren Richtung Tempelhofer Feld und wollten den Sonnenaufgang bei einem Morgenspaziergang genießen.

Blick auf das alte Flughafen Gebäude das Flughafen Tempelhof

Entlang am Luftbrückendeckmal führte uns der Spaziergang zum Tempelhofer Feld. Einem Ehemaligen Militärflughafen in Berlin. Heute wird dieser von vielen Berlinern genutzt im zu Joggen, Kite Surfen oder einfach zum Grillen. Man kann hier Kilometer weit mit dem Fahrad fahren oder mit dem Hund spazieren gehen. Auf dem gesamten Tempelhofer Feld gibt es neben den weitläufigen Wegen auch einiges zu entdecken.

Ein altes Übungsflugzeug

Früher war dieser Flughafen dreh und Angelpunkt für die damalige Luftbrücke. Hier landeten damals Flugzeuge im 90 Sekunden Takt und versorgten die Stadt mit Gütern. Erst 2008 wurde der Flughafen für die Öffentlichkeit als Park nutzbar gemacht. Und ist heute für jeden von Sonnenauf bis Sonnenuntergang zugänglich.

Auch das alte Rollfeld lädt ein zum Wandern und Spazieren. Oder wie in unserem Fall um ein paar besondere Fotos zu erstellen.

Und so spazierten wir entlang der Landebahn wieder vom Tempelhofer Feld weg und machten uns auf dem Weg in die alten Zeiten der DDR. Mit der U-Bahn ging es in Richtung Alexanderplatz. An der U-Bahn Station stärkten wir uns erst mal in der Back-Factory mit einem Frühstück.

Da hat wohl jemand auf uns gewartet

Frühstücken im #SnackHimmel

Wir haben die Tage bereits die unterschiedlichen Fillialen der Backfactory ausgekunschaftet und es sind für und einfach die günstigen Frühstücksmöglichkeiten wenn man schnell ohne vorher zu reservieren irgendwo Frühstücken möchte. Und so haben wir erst mal ausgiebig gefrühstückt.

Gut gelaunt und gestärkt ging es weiter zum DDR Museum

Das DDR Museum – Eine Zeitreise beginnt

Angekommen am DDR Museum konnten wir auch erst mal gebrauch von unserer Welcome Card machen. Wir hatte uns für unseren Städtetrip die Berlin Welcome Card All-Inklusive geönnt und wollte diese so weit es geht ausreizen. Und so konnten wir nach einer kurzen Wartezeit euch die Tickets in Händen halten. Im DDR Museum selbst kann man vieles entdecken was es in der alten DDR gab. Neben einem Trabant Simulator den wir leider nicht nutzen konnten, weil er einfach so heiß begeht war, gab es hier auch noch unzählige Sachen zu entdecken.

Und wo wir grade bei den Militärischen Relikten angekommen sind, konnte man hier auch quasi real nacherleben wie es wohl in der DDR Zeit bei der Stasi zugegangen sein muss. Neben einem Abhörraum der Stasi konnte man sich auch einen Verhörsaal sowie eine Zelle ansehen. Dominic hat wohl im Museum auf den falschen Knopf gedrückt !

Dominic hat hier nicht etwa den Falschen Knop gedrückt ?

Anschließen wurde er abgeführt und erst mal stundenlang verhört. Dass muss schon ganz schön zermürbend gewesen sein. Doch was hatte er den angestellt ?

Der Verhörraum hat es in sich ! – Ganz schön vermürbend

Dabei hatte Dominic doch nur den Roten Knopf gedrückt. Hat er etwa ? Nein er hat doch nicht etwas ? – Doch Dominic hat den Roten Knopf für die Atombombe zu zünden gedrückt und damit eine Katastrophe ausgelöst.

Es war klar das wir aus der Nummer nicht mehr so schnell rauskommen konnten. Dominic wurde abgeführt und wurde in eine Zelle gesperrt.

Eine Gefängniszelle samt Insasse

Doch der Richter war verständlich und konnte dank eines Freifahrtscheins dazu bewegt werden Dominic wieder freizulassen ! – Glück im Unglück. Aber so ganz ohne Strafe kam er dann doch nicht davon. Er musst im Bad des Richters erst mal die schmutzige Wäsche waschen.

Ein Altes DDR Badezimmer

Im Fernsehn war Dominic auf dem DDR Sender zu sehen. Und auch das West Fernsehen berichtet über den Vorfall mit dem Roten Knopf.

Wir schauten das wir die Flucht ergriffen und machten uns unauffällig aus dem Staub. Die DDR hautnah zu erleben war mal was ganz besonderes. Auch wenn wir damals sicherlich nicht so einfach wieder aus dem Knast gekommen wären. Aber wir hatten Glück und haben die Zeitreise in die DDR gut überstanden. Unaufällig flüchteten wir richtung SeaLife und besuchten Unterzutauchen.

SeaLife Berlin – Ein Aquarium in mitten der Häuserschluchten

Das SeaLife Berlin stand bei uns als nächster Punkt auf der Liste und war auch nur wenige Gehtminuten vom DDR Museum entfernt. Auch hier hatten wir dank der Berlin Welcome Card und einem vorher gebuchten Zeitslot-Ticket freien Eintritt. An der Kasse wurde uns gesagt dass, das Highlight des Sealife leider wegen Corona nicht zugänglich wäre. Der Aquadom des Sealife ist ein riesiges Aquarium das man mit dem Aufzug erkundet werden kann. Dieses war uns leider leider nicht zugänglich. Das Sealife kannten wir bereits aus Speyer und irgendwie wurde ich den Eindruck nicht los das wir in Speyer mehr erlebt hatten als im SeaLife Berlin. Eventuell lag es auch daran das man in Berlin das Sealife aufgeteilt hat in zwei Gebäude und die Reise durch das SeaLife unterbrochen wurde duch kleine Pupertierende Störenfriede. Wir landeten also recht schnell im Shop des SeaLife und sollten aber dort warten den gegen 12:00 würde der Aquadome öffnen. Man könnte ihn wohl auch ohne Aufzug bewundern. Aber leider stellte sich sehr schnell heraus das dem nicht so ist. Wir standen vor einem Schild das uns mitteilte das der Aufzug gesperrt wäre und auch sonst gab es keine Möglichkeit den Aquadom zu bewundern.

Wir verließen etwas gefrustet das SeaLife Berlin. Gut das der Eintritt über die Welcome Card gedeckt wurde. Empfehlen können wir das SeaLife Berlin nicht. Da empfehlen wir euch eher das SeaLife in Speyer welches einiges mehr zu bieten hat und auch wesentlich schöner gestaltet ist. Wir stärkten uns erst mal bei einem Snack im nahegelegenen Subway

Mit der U-Bahn ging es dann erst mal zum Gendarmenmarkt.

Der Gendarmenmarkt – Theaterkunst trifft Architektur

Ein weiteres Highlight auf unserer Berlin Reise. Der Platz lädt ein zum Verweilen.Hier legten wir erst mal einen Pause ein und ließen die Eindrücke etwas Sacken. Auch haben wir bis jetzt schon wieder einige Kilometer zurückgelegt und unsere Füße die vom Vortag bereits extrem angeschlagen waren meldeten sich. Also erst mal hingesetzt und den Platz auf einen wirken gelassen.

Ein paar Eindrücke haben wir euch hier mal zusammengestellt.

Es wurde auch schon langsam wieder Zeit uns auf den Weg zu machen. Wir hatten noch einen Termin im Spionage Museum. Und so machten wir uns auf zum Potsdamer Platz. Nicht unweit des Sony Center lag des Spionage Museum.

Spionage Museum Berlin – Auf den Spuren von James Bond und den Spionen dieser Welt

Der Eingang zum Spionage Museum

Im Spionage Museum könnt ihr sehr Interaktiv euch auf die Spurensuche machen. Neben dem vielen Schaustücken und teilweise sehr kuriosen Spionage Gadgets findet man hier auch den Spionage BH sowie unzählige Wanzen . Ob im Kugelschreiber oder als Lippenstift. Es finden sich hier einige Unikate die man so noch nie gesehen hat.

Wir haben auch den Laser Parcour ausprobiert und wie das gelaufen ist könnt ihr hier im Video sehen.

https://www.youtube.com/watch?v=7XpiLqrmckk

Wenn ihr noch eine Andere Version sehen wollt. Dann schaut mal unter diesem Link hier könnt ihr auch die genaue Zeit sehen welche Dominic und Ich benötigt haben. Noch dazu gibt es eine Wärmebildkamere Version online von beiden Versuchen.

Versuch von Sascha – Leider nicht Geschaft
Versuch von Dominic – Erfolgreich und mit vollem Körpereinsatz gemeistert

Dominic hat vollen Körpereinsatz gezeigt und hat dem Parcour gemeistert. Ich war leider nicht so perfekt in meinem Durchgang und hab den Parcour nicht geschaft ! Aber Spaß gemacht hat es auf alle Fälle. Und mit diesen Eindrücken verabschieden wir uns aus dem Spionagemuseum.

Nach einer kleinen Verschnaufpause und einen Blick auf unserem Zeitplan für den Tag haben wir noch etwas Zeit. Also erst einmal was essen. So ein Spionagetraining macht hungrig. Also erst mal was essen und dann weiter im Programm

Madam Tussauds Berlin – Posiere mit deinen Stars aus Wax

Man hätte uns fast abgekauft das wir aus Wax sind aber leider hat es dazu nicht gereicht. Noch Nicht !!!!

Im Waxfiguren Kabinet von Madam Tussauds Berlin kann man allerhand Stars und wichtige Persönlichkeiten sehen. Neben Mark Forster und Alber Einstein finden sich auch Stars wie David Hasselhoff und Abba in der Ausstellung wieder. Um nur ein paar zu nennen. Aber auch unsere heisgeliebten Stars wie R2D2 und Yoda sind vertreten.

Die wollten uns aber nicht verraten wer noch hier anzutreffen ist. Das bleibt wohl Yodas Geheimnis.

Dominic war zum ersten mal in einem Waxfiguren Kabinet und hatte sichtlich Spaß bei seinem ersten Besuch. Ich kannte es schon von einem Besuch in London vor einigen Jahren. Aber es ist immer wieder ein Besuch wert.

Die Zeit ist verstrichen wie im Flug und wie lassen das Museum hinter uns. Der Abend steht an und wie wollten einfach nur noch entspannen. Die Füße brauchten auch eine Pause und so entschieden wir uns für einen Kino Besuch.

Zoo Palast Berlin – Premium Kino der Superlative

Der Zoo Palast in Berlin

Wir haben uns mal was gegönnt. Es gibt es in Berlin als Filmfan auf keinen Fall zu verpassen. Genau den Zoo Palast . Ein Kino was wir so in dieser Große und Ausstattung noch nie gesehen gerschweigeden erlebt hatten. Und so kam eins zum anderen. Wir musste da rein. Noch dazu lief an diesem Abend die Premiere von “Dune” . Ok Dune ist jetzt nicht der Film der zur Kategorie “Leichte Kost” gehört aber so hatten wenigstens unsere Füße mal eine Pause. Und wir waren überwältigt vo, Ambiente. Das ist Kino wie wir es lieben. Vom Popcorn bis hin zum Kinoerlebnis selbst. Einfach nur unbeschreiblich schön. Einfach Göttlich dieses Kino.

Und so endet auch unser zweiter Tag in Berlin mit Erlebnissen und Eindrücken die wir nicht mehr missen wollen.

Hier nochmal alle Stationen als Karte und die Links zum Museum

Weiterführenden Links

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