Wir waren auf einem Kurztrip in Köln und haben neben der Gamescom 2018 auch noch Köln bei Nacht erlebt. Dieses Erlebnis war schon ganz was besonderes. Doch wir hatten noch eine Challenge vor uns. Und zwar haben wir beim Geocachen in den letzen Wochen, Travelbugs eingesammelt und wollten diese nun auf die Große Reise schicken. Ob es uns gelungen ist erfahrt ihr in diesem Beitrag.
Morgens nach dem FrĂŒhstĂŒck wollten wir noch etwas Zeit in Köln verbringen und machen uns auf die Suche nach einem TB Hotel welches ganz in der nĂ€he unseres Hotels sein sollte. Also fix das FrĂŒhstĂŒck verputzt und die RucksĂ€cke geschnappt. Dank der Goodie Ausbeute hatten wir auch einiges an Tauschmaterial auf Gamescom gesammelt. Die RucksĂ€cke waren demnach auch schwer.

Und unser GPS meldete sich das wir ganz in der nĂ€he des TB Hotels sein sollten. Wir waren etwas unsicher ob wir hier richtig sein sollten. Die Stelle wurde untersucht. Wir mussten unauffĂ€llig sein. Das gestaltete sich aber anders als man meint. An diesem Sonntag hatte ein Sicherheitsbeamte dienst auf dem ansĂ€ssigen GrundstĂŒck und wir wurde schnell entdeckt. Er fragte und ob er uns helfen könnte und war etwas verwundert das hier an deiner Stelle ein Cache versteckt sein sollte. Dieser Muggel hat schon andere Erfahrungen gemacht mit Geocachern und erzĂ€hlte uns die ein oder andere  Story was er in diesem Bezug schon alles erlebt hat. Er bot uns auch gleich seine Hilfe an und wollte beim Suchen helfen. Wir lehnten aber dankend ab da, er erhielt just in diesem Moment auch einen Funkspruch von seinem Kollegen. Daher war er schon mal raus aus der Aktion und wir brachen leider an der Stelle ab. Das TB Hotel war nach 45min nicht zu finden und wir wollten nicht noch mehr auffallen als so schon.

Deshalb beschlossen wir an einer anderen Stelle unserem Hobby , dem Geocaching weiter nachzugehen. Also machten wir uns von unserem Standort in Köln-Deutz auf den Weg Richtung RheinbrĂŒcke und schlenderten auf der Deutzer Seite am Rhein entlang. Da der Pegel des Rheins aktuell sehr niedrig ist konnten wir an dieser Stelle bis ans Wasser ran gehen. Das war schon erstaunlich was man hier so alles entdecken kann.

Wir schlenderten so entlang am Rhein und ließen den ein oder anderen Kieselstein ĂŒber den Rhein hĂŒpfen. Unglaublich wie viele Muscheln hier auf dem Boden liegen. Daber nun genug.

Wir sahen am anderen Ufer das wohl wie jeden Sonntag ein Flohmarkt stattfand und wir wollten uns diesen noch etwas nĂ€her ansehen. Und so Ă€nderten wir kurzerhand den Plan. Den Geocache auf der LiebesbrĂŒcke wollten wir ohne hin noch mitnehmen. Und so machten wir uns auf zur BrĂŒcke.

An der BrĂŒcke angekommen legten wir erst mal eine kleine Pause ein und suchten im Rucksack nach einem weiteren Mitbringsel welches wir dieses mal auch dabei hatten. Wir wollten nur den richtigen Ort dafĂŒr finden. Aber dazu spĂ€ter mehr. Nach dem wir nun oben an der BrĂŒcke angekommen waren, machten wir uns auf die Suche nach dem nĂ€chsten GeoCache den wir hier finden wollten. Und es galt ein Schloss zu finden. Das sollte hier aber kein Problem sein. Denn ….

Schösser gibt es hier mehr als genug. Aber wir suchten ein Spezielles. Wir sind diese Seite der BrĂŒcke gefĂŒhlte 100 mal abgelaufen. Und haben das besagt Schloss nicht gefunden. Aber wir hatten ja noch was anderes was wir hier lassen wollten.  Und so suchten wir uns erst mal eine Stelle aus wo wir unser Schloss hinhĂ€ngen wollten. Es soll dem Schloss ja schließlich auch gut gehen.

Ok der eine mag es jetzt kitschig  finden aber wir waren uns einig . Und das schon sehr lange. Unsere erste Reise nach Köln damals sowie auch alle anderen Reisen in die schöne Stadt hat einfach was magisches fĂŒr uns. Und ebenso magisch ist auch unsere Beziehung. Wir haben uns gefunden und fĂŒhlen uns Verbunden genau so wie dieses Schloss mit der BrĂŒcke. Danach wurde dieses Band besiegelt mit dem Symbolischen Wurf der SchlĂŒssel in den Rhein. Das war schon ein Komisches GefĂŒhl fĂŒr uns beide. Die SchlĂŒssel wegzuwerfen. Aber irgendwas passierte in dem Moment mit uns. Es war ein sehr intensiver Moment als die SchlĂŒssel flogen. Danach wollten wir mit neuer Kraft nochmal nach dem Geocache suchen und diesesmal wurden wir zwar nicht fĂŒndig aber wir haben durch einen Zufall zwei andere Personen entdeckt die an der BrĂŒcke rumfummelten. Sie waren auf den ersten Blick jetzt nicht als Geocacher zu erkennen. Aber mir rutsche in dem Moment der Spruch raus „Schau mal hier da sind noch andere Geocacher am suchen!“ und in diesem Moment hörte ich nur ein „Yes! Geocaching“ und mir war klar das war unsere Chance die Travelbugs auf reisen zu schicken. Also folgte ein kurzer Plausch auf Englisch. Das Paar aus London wie sich herausstellte war auf einer Rundreise durch Deutschland und sie haben sogar noch die passende Route vor sich. So konnten wir dem Paar gleich mehrere Travelbugs ĂŒbergeben und diese auf ihre Reise schicken.

Damit war unsere Geocache Challenge erledigt fĂŒr diesen Tag und auch unser Schloss fand sein PlĂ€tzchen an der LiebesbrĂŒcke in Köln. Wir waren sichtlich erfreut ĂŒber diese ganzen ZufĂ€lle.

Im Anschluss an dieses Erlebte verbrachten wir noch etwas Zeit in Köln bevor es wieder mit der Bahn nach Hause ging. So machten wir es uns auf der Dom Platte bequem und gesellten uns zu den anderen Touristen die an diesem Tag zahlreich auf der Treppe saßen.

 

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