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[Blogparade] Herbstmomente – Eine Herbstwanderung an der Saarschleife


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Der Herbst steht vor der T├╝r ! –┬á Und was macht man dabei am besten ?

Genau ! –┬á Wandern und die Landschaft im Herbstgewand bewundern. Das alles und noch vieles mehr ist das aktuelle Thema bei Herbstmomente┬á einer Blogparade von Bloggerparade.de. Wir haben es und nicht nehmen lassen und steuer mit diesem Beitrag unseren Teil f├╝r den Herbst mit bei.┬á Wir waren bei diesem sch├Ânen Herbstwetter etwas wandern und haben auch den ein oder anderen Geocache dabei gefunden. Aber schaut doch einfach mal selbst.

Wir sind f├╝r euch gewandert. Los ging unsere Tour in Mettlach im Saarland, unser Heimatort hat einiges zu bieten. Landschaftlich , historisch und auch die Kulinarische Seite haben ihre Vorz├╝ge. Wir entschlossen uns direkt vor der Haust├╝r noch nach einem Geocache zu suchen. Entlang des Weges bot sich die Gelegenheit. Die Familiengruft der Familie Boch liegt unmittelbar in unserem n├Ąheren Umfeld. Dort angekommen machten wir uns auf die Suche nach dem Versteck. Dieses haben wir auch schnell gefunden. Die Kleine Kirche auf diesem Anwesen ist ums├Ąumt┬ávon Statuen und das ganze Areal hat einen besonderen Charm. Aber schaut einfach selbst. hier mal ein paar Eindr├╝cken von diesem Ort.

Weiter ging die Tour entlang der Schiffsanlegestelle in Mettlach. Diese bietet den Touristen wie auch den Einheimischen die M├Âglichkeit die Saarschleife auf dem Wasserweg zu erkunden. Wir wollten heute aber mal die Saarschleife zu Fu├č erkunden und begaben uns zu unserem n├Ąchsten Stop. Die Staustufe in Mettlach mit ihrer Schiffsschleuse war das Ziel. Hier wurde noch schnell ein weiterer Geocache gehoben und erfolgreich geloggt. Und entlang der Saar wanderten wir nun weiter.

Diese Wanderwege sind grade in unserer Region ein Muss f├╝r jeden Touristen. Aber auch viele Radfahrer sind bei uns unterwegs. Heute war es ein eher ruhiger Tag und so musste man nicht am Wegesrand in Deckung springen wenn alle paar Sekunden eine Horde Radfahrer ├╝ber einen herf├Ąllt. Im Vergleich zum Sommer ist es im Herbst hier sehr ruhig und nicht so ├╝berlaufen. Man kann die Natur endlich mal genie├čen. Man merkt das es herbstlich geworden ist an der Saar. Die ersten B├Ąume verlieren ihr Laub. Die vielen Obstb├Ąume entlang dieser Strecke lassen das letzte Obst fallen. Und so haben die M├Ąuse und anderes Getier auch noch was f├╝r den Winter als Vorrat. Da f├Ąllt mir grade ein vor ein paar Tagen habe ich noch folgende tolle Geschichte gelesen.

Und am Wegesrand sieht man zahlreiche Pilze┬ádie sich dort Ansiedeln. Aber auch die Landschaft ist von hier unten schon sehr imposant.┬á Die Saar macht grade hier diese bekannte Schleife die der ein oder andere von euch nur von Postkarten kennt. Wir haben sie hier jeden Tag live vor der Nase und wissen dieses Schauspiel zu sch├Ątzen. Die Gegend bietet aber auch einiges.

Und so konnte man schon von weitem den ein oder anderen bekannten Punkt sehen. Wie z.B den Baumwipfelpfad in Orscholz oder die darunter gelegene Cloef . Dieser Aussichtspunkt haben wir uns schon vor l├Ąngerem mal angesehen. Aber wir wollten uns heute mal einem ganz anderen Historischen Bauwerk hingeben. Und so machten wir uns auf, ├╝ber Stock und Stein. Entlang der Strecke sahen wir das ein oder andere Felsgestein. Und nach dem wir die Schwefel Felsen hinter uns gelassen hatten ging es nach kurzer Rast┬áweiter in den Wald.

Im Wald konnten wir noch einen riesigen Baumpilz entdecken und haben ihn f├╝r euch noch mal eingefangen. Hier k├Ânnt ihr sehen wie riesig dieser gewesen ist. Und weiter ging es ├╝ber die alten Wege, die damals schon im Mittelalter von den Ritter genutzt wurden um die Burg Monclair mit G├╝tern zu versorgen. Und genau diese Burg war der n├Ąchste Punkt auf unserer Route. Unserer vor herbstliche Wanderung weitete sich immer weiter aus. Eigentlich wollten wir gar nicht so weit wandern. Die Strecke hatte jetzt schon eine Distanz vom rund 6 km. Und wir waren nicht mal oben an der Burg angelangt. Auf dem Weg nach oben konnte man die alten Wegebefestigungen noch erahnen. Und so folgten wir dem Weg immer weiter nach oben. Oben angelangt mussten wir erst mal eine Rast einlegen. Die Burg Monclair war zu dieser Uhrzeit leider schon geschlossen also konnten wir dort nur noch die Burg von au├čen sehen.

Aber wir waren hier aus einem anderen Grund. Hier oben sollten noch ein kleiner Schatz auf uns warten. Noch ein Geocache wollte geborgen werden. Dieser lag aber an einer Stelle die nicht so ganz einfach und vor allem nicht unbedingt von jedem gefunden werden sollt. Es ging verdammt steil den Hang runter. Jeder tritt h├Ątte mich fast den Kopf gekostet. Denn er war an einem Felsvorsprung direkt am Abgrund versteckt. Und so kam es wie es kommen musste. Ich rutschte auf dem vielen Laub aus und konnte mich grade noch Fangen. Hier w├Ąre sonst jede Hilfe zu sp├Ąt gekommen und ich w├Ąre wie einst eine Kutsche die Klippe heruntergefallen. Ja genau diese Sage gibt es hier in Mettlach das ein Burgfr├Ąulein in einer Kutsche den Abhang runterrutscht ist und dort in den Tod gest├╝rzt. Die Rillen der Kutschenr├Ąder sieht man heute noch im Gestein.

Aber es ging┬á noch mal grade so gut und ich konnte noch einmal richtig durchatmen und mit wieder fangen. Dabei hab ich diesen Ausblick genossen. Dominic und Max waren heil froh das nichts passiert ist. Und wartet bereits auf mich am Wegesrand auf sicherem und festen Boden. Und so machten wir uns langsam aber sicher wieder auf den Heimweg. Wir mussten uns jetzt etwas beeilen da wir keine Taschenlampen mit dabei hatten. Die Nacht brach langsam ├╝ber uns herbei. Und so wurde es im dichten Wald langsam aber sicher schnell Dunkel. Und so entschlossen wir uns eine kleine Abk├╝rzung zu nehmen die wir noch von unserem letzten Geocache Samstag kannten. Das war um einiges schneller und bequemer als den langen und steilen Weg zur├╝ck zu gehen den wir gekommen waren. Dennoch wurden unsere F├╝├če immer schwerer und wir kamen dem Ziel langsam aber sicher immer n├Ąher. Begleitet vom Schein des Mondes ging es nun langsam aber sicher auf die Zielgerade und wir legten noch einen Stop ein bevor wir die letze Etappe in Angriff genommen haben.

Wir beobachteten den Sternenhimmel und konnten noch einen letzen Blick auf das Abendrot am Horizont ergattern. Langsam wurde es auch richtig herbstlich frisch und vor allem richtig Dunkel. Mittlerweile war es schon 21:30 und wir wollten jetzt auch nicht noch ewig durch die Gegend irren. Also fix noch ein, zwei Bilder gemacht und die letzen Meter durch den Wald gestiefelt.

Und mit diesen Eindr├╝cken verabschieden wir uns von euch f├╝r heute. Wir hoffen ihr hattet beim Lesen dieses Beitrags genau so viel Spa├č und wir konnten euch sicherlich einen sch├Ânen Eindruck von unserer Heimat vermitteln. Im Sp├Ątherbst ist die Gegend, rund um die Saarschleife besonders sch├Ân. Wenn alles in ein Gelb, Rot getaucht ist. Dieses Spektakel solltet ihr euch, bei Gelegenheit nicht entgehen lassen.

 

In diesem Sinne w├╝nschen wir euch einen sch├Ânen Herbst. Und vor allem erlebt und genie├čt auch ihr euren Herbstmoment und eventuell macht ihr ja auch bei dieser Blogger Parade mit . Wir w├╝rden uns freuen wenn ihr euch uns und er Blogparade von Bloggerparade.de anschlie├čen w├╝rdet.

Lasst doch einen Kommentar da wenn es euch gefallen hat.

 

Viele Gr├╝├če euer Team Testadler.de

Sascha & Dominic