Hängebrücke mal anders Wir bezwingen die Geierlay Hängebrücke im Hunsrück

Heute heißt uns der Hunsrück Willkommen

Wir haben uns auf den Weg gemacht zu einer Hängebrücke. Ok es ist nicht irgendeine Hängebrücke sondern “Deutschlands schönste Hängebrücke” – Die Geierlay Hängebrücke bei Mörsdorf. Das Wetter spielte dieses mal auch mit. Und so Stand diesem Abenteuer nichts mehr entgegen.

In Mörsdorf angekommen begann unser Abenteuer erst mal im Ort selbst. Den ihr solltet wissen das man nicht direkt bis vor die Brücke fahren kann sonder es steht noch eine kleine Wanderung an. Diese zieht sich von einem der 4 Parkplätze quer durch der Ort, entlang der Felder. Wir waren Anfangs auch unsicher ob wir den Richtigen Weg genommen haben aber die zahlreichen Besucher die uns im Ort begegneten konnte man nicht übersehen und auch die Hinweisschilder zeigten einem den Weg. Aber auch hier solltet ihr euch im Klaren sein das es zwei Wege gibt einen Direkten und den bekanntlichen Umweg. Den man unterscheidet hier im Ort zwischen den Wegweisern “Geierlay Hängebrücke” und “Geierlay Hangebrücke Wanderweg” das kann einen in dem Trubel schon mal verwirren. Ebenso ist es schon erstaunlich das in einem so kleinen Ort wie Mörsdorf ein Parkleitsystem existiert welches die Besucher auf die Parkplätze verteilt.

Aber nun hatten wir uns zahlreichen Besuchern angeschlossen und pilgerten fröhlich die Stecke entlang der Felder zur Brücke. Und an diesem Tag war natürlich einiges Los. So konnte man eine wahre Menschenkette entlang des Feldwegs erkennen. Man war also nicht der einzige der dieses Abenteuer bewältigen sollte an diesem Tag.

Und so verging die Strecke wie im Flug. Noch einmal links und dann ging es auch schon in den Wald. Hier wurde es langsam etwas ruhiger. Dennoch waren einige Menschen zu sehen. Wir waren nach guten 2,40 Km am Ziel angelangt. Hier waren auch etliche Besucher bereits auf den Bänken vertreten die gespannt schauten und teilweise auch das Schauspiel auf der Brücke beobachteten.

Nun ging es auf die Brücke und ich muss schon sagen es wurde mir etwas mulmig zu beginn. Die Brücke schaukelte schon extrem. Es waren gefühlt 100 Leute auf der Brücke unterwegs und diese brachten die Brücke schon ganz schon in Schwung. Die Gefühle waren etwas gemischt, zu dem auch noch der ein oder andere Besucher um uns herum zu Scherzen aufgelegt war. Das machte die Sache für mich nicht besonders einfach. Ich hab normal kein Problem mit der Höhe. Aber das Geschaukel war schon etwas ganz anderes. Man muss es erlebt haben um mich zu verstehen. Es ist einfach eine ganz besondere Erfahrung in 100m Höhe über einer Schlucht zu stehen auf einer Hängebrücke die auch noch so schwankt wie ein Schiff auf hoher See. Einfach unbeschreiblich dieser Moment. Und um so unglaublicher ist die Aussicht von dieser Brücke. In der Mitte der Brücke angelangt haben wir dann erst mal versucht die Aussicht zu genießen.

Und es nahm einfach kein Ende. Die Besucher kamen von beiden Seiten und das Geschaukel ging in einer Tour weiter. Wir begaben uns nach diesen Impressionen mal etwas schnelleren Schrittes auf die andere Seite. Jetzt musste ich erst mal kurz durchatmen. Das erlebte musste erst mal verdaut werden. Aber wir waren ja noch nicht Fertig mit dem Abenteuer denn wir mussten ja schließlich wieder zurück über die Brücke.

Jetzt war es bereits 17:30 Uhr und der Heimweg stand uns auch noch bevor. Also machten wir noch ein paar Fotos von der anderen Seite der Brücke und nach dem wir uns wieder gesammelt haben gingen wir erneut über die Brücke. Dieses mal etwas sicherer als beim ersten Mal aber das Feeling war immer noch das selbe. Es ist einfach ein Unbeschreibliches Erlebnis in einer Umgebung die einen in seinen Bann zieht. Und so waren wir erst mal geschafft.

Am Ende der Brücke angelangt mussten wir erst mal etwas verschnaufen bevor wir den Heimweg antraten. Dank der vielen Bänke die dort vorhanden waren, war dies auch ohne weiteres Möglich.

Und nun ging es wieder entlang an Wäldern, Wiesen und Feldern in Richtung Mördorf. Dort Angelangt hat man auch noch unzählige Möglichkeiten etwas zu essen und zu trinken. Neben mehreren Bistros, Kneipen sowie Ständen entlang der Straße kann man sich hier wunderbar stärken.

Auch die Kosten fürs Parken halten sich in Grenzen. Wenn man jetzt nicht Stundenlang wandern will und nur mal die Brücke besuchen will, dann kommt man mit knapp 3,00€ fürs Parken davon. Was man ebenso einplanen sollte sind 0,50€ für einen Toilettengang im Ort. Sowie für Essen und Trinken im Ort. An der Brücke selbst gibt es weder WC noch Kiosk. Also nehmt euch genug zu Trinken mit.

Der Gang über die Hängebrücke selbst kostet nichts und ist das ganze Jahr möglich.

Weitere Informationen zur Geierlay findet ihr auf deren Homepage. Hier gibt es auch eine Live Webcam vom Brückenanfang. Dort kann man sich schon mal einen ersten Eindruck verschaffen was dort gerade los ist.

Wir hoffen euch hat dieser Ausflug zur Geierlay gefallen. Und ihr könnt noch gespannt sein was die nächsten Wochen noch so alles ansteht.

Viele Grüße aus dem schönen Hunsrück und vielleicht läuft man sich mal über die Füße.

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